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Wirklich interessante Forschungsfelder: Ig Nobel
Springen Mäuseflöhe höher als Katzenflöhe, hat Schwertschlucken Nebenwirkungen, sind teure Placebos besser als billige, sind Frauen in ihren fruchtbaren Tagen attraktiver und kann Coca-Cola als Verhütungsmittel herhalten wenn Mann sich der Attraktivität hingegeben hat? Neben dem Nobelpreis – den der deutsche Krebsforscher Harald zu Hausen kürzlich bekommen hat – kenn man den Alternativen Nobelpreis (Right Livelyhood Award) mit dem vor einigen Tagen Monika Hauser ausgezeichnet worden ist. Aber Julia war letzte Woche bei der Verleihung der Ig nobel’s in Boston, einer sehr viel unterhaltsameren Angelegenheit.
Die “unehrenhaften” (ignoble) Preise werden von der Gesellschaft für unwahrscheinlich Forschung an Forscher vergeben für Projekte über die man zuerst lacht und dann nachdenkt. So zum Beispiel die Untersuchung über den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Attraktivität von Frauen und ihrem Zyklus. Das Experiment dazu klingt ziemlich nach Freakonomics à la Steve Levitt: Die Autoren haben Tänzerinnen aus Stripclubs über Trinkgeld und Zyklus Buch führen lassen und die Ergebnisse sind ziemlich eindeutig: In den fruchtbaren Tagen sind Trinkgelder fast doppelt so hoch wie während der Menstruation.
Ähnlich witzig sind die Untersuchungen zur spermiziden Wirkung von Coca Cola. Nach einer bestätigenden und einer widerlegenden Studie bewegt sich “Cola schütteln, einführen, ausspülen” aber immernoch irgendwo zwischen Verhütungsmethode und urban legend.
Hier gibts die volle Liste aller Gewinner!




