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Neuigkeiten und Meinungen rund ums elektronische Leben

Archiv der Kategorie ‘Wirtschaft’

Die digitale Zukunft – Media und Social-Media Elite über Geschäftsmodelle, Innovation, Erfolg und CNNfail

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Was motiviert mich eigentlich zum Bloggen? Interessante Diskussionen oder Gedanken, die man formulieren oder diskutieren möchte.

Einige der interessantesten Diskussionen der letzten Monate haben Geschäftsgeheimnisse (von uns oder anderen) tangiert und waren daher nicht blog-bar. Und man braucht natürlich Zeit, die etwas knapp war weshalb sich manches auf meinen deutsch-englischen Twitteraccount verschoben hat.

Die Diskussion zur Zukunft digitaler Medien eben in den Guardian Towers nahe Kings X allerdings war sehr lohnenswert. Zu Gast bei Matt Wells waren neben Emily Bell vom Guardian und Rory Cellan-Jones von der BBC die travelinggeeks Robert Scoble, Sarah Lacy und JD Lasica. Mit knapp 100 Leuten war der Raum zwar relativ voll aber nicht überfüllt wie ich mir das vorgestellt hatte.

Zuerst gings drum wer Nachrichten macht heutzutage, TMZ die als erstes über Michael Jackson’s Tod berichtet hatten, renommierte Zeitungen Ihnen aber nicht glaubten, weil sie ja “nur” eine Webseite waren. Rory hat eine vorsichtige Haltung der etablierten Medien (wie BBC) verteidigt und mit Recherchesorgfalt (mindestens 2 unabhängige Quellen) begründet. Scobelizer hat den dramatischen Wahlabend im Iran erwähnt, an dem CNN Larry King mit zwei Motorradfahrern gezeigt hat und #cnnfail zum Trendthema auf Twitter wurde. Wo früher Qualität wichtig war ist in einer schnellen Welt Aktualität auf dem Vormarsch, aber für beides wird es auch weiterhin Bedarf geben.

Bei der Diskussion der verschiedenen Medien meint Robert seine Hauptdifferenzierung wäre nicht mehr Weiterlesen »

Geschrieben von mario

Juli 8th, 2009 at 12:45

Veröffentlicht in Internet, Medien, Wirtschaft

“better place” erobert die USA – Shai Agassi’s Elektroautoprojekt kommt in Fahrt

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Shai Agassi - CEO Better PlaceEs ist eine meiner Lieblingsfirmen des letzten Jahres und mit Freude hab ich die internationale Verbreitung ihrer Vision von elektrischer Mobilität verfolgt. Nach Israel, Dänemark, Australien hat “Better Place” jetzt auch Kalifornien und gestern Hawaii überzeugt Elektroautos staatlich zu fördern und damit den Aufbau einer Infrastruktur von Elektrotankstellen zu ermöglichen.

Das Gedanken des Gründers Shai Aggasi sind konsequent, das Konzept von Better Place ist visionär:

  • Unabhängigkeit von Öl kann im Bereich Mobilität nur mit elektrischen Antrieben funktionieren
  • Infrastruktur für Elektroenergie muss flächendeckend, schnell und intelligent sein
  • Elektroautos können (ähnlich wie Handys) zusammen mit Energie-Verträgen verkauft werden und könnten so von Stromanbietern vorfinanziert werden

Das wirft natürlich Fragen auf, aber Weiterlesen »

Geschrieben von mario

Dezember 3rd, 2008 at 7:21

Frankreich’s Medien auf dem Weg nach Italien?

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Das Italienischen Fernsehen ist spätestens seit der Kündigung der letzten “Nicht-Berlusconi” Vorsitzenden in Abhängigkeit des Präsidenten Berlusconi. Von Gleichschaltung haben einige geredet, wohl nicht ganz zu unrecht.

Frankreich’s allmächtiger “Präsident” dachte sich wohl was Silvio kann kann ich schon lang und hat gestern eine “Rundfunkreform” vorgelegt, die Werbung bei den öffentlichen Sendern von France Television abschaffen soll. Was auf den ersten Blick als diskutabler Vorschlag klingen mag ist bei genauerem Hinsehen nicht nur eine Schwächung der öffentlich-rechtlichen Sender, sondern führt auch zu stärkerer Abhängigkeit vom Präsidenten (Sarkozy bestimmt den Intendanten in Zukunft selbst) und mehr Werbeeinnahmen für den Privatsender TF1 seines Kumpels Martin Bouygues. Klingt nach Gleichschaltung und Korruption?

Ah… errinnert mich an Sarko Superstar (C’est moi le roi), wie hier bei Youtube…

Geschrieben von mario

November 26th, 2008 at 2:15

SEO basierte Plakatkampagnen? – I am orange

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I am – orange plakatkampagne Orange war zwar nicht die erste Kampagne die mir diesbezüglich aufgefallen ist, aber sicherlich die Größte. Monatelang hat der französische Mobilfunkriese die Londoner U-Bahn mit seinen “I am” Plakaten tapeziert. Entwickelt vom Kreativschuppen Fallon fand ich die Motive zwar außergewöhnlich, aber komplett sinnlos und viel zu abstrakt um auch nur im entferntesten die offenbar angedachten Motive “the power of community” oder “together we can do more” zu kommunizieren.

Viel interessanter fand ich den Ansatz statt einer URL ein Suchwort zu kommunizieren. Auch das funktioniert im Falle von I am Orange, nicht so wirklich. Vielleicht könnte es aber funktionieren, bei etwas spezifischeren Kampagnentiteln, weniger generischen Markennamen oder mehr textfokussierten Motiven. Die wenigsten Leute können sich URLs wirklich merken und viele googlen zu Hause dann sowieso. Warum also nicht gleich Weiterlesen »

Geschrieben von mario

November 21st, 2008 at 12:39

Veröffentlicht in Design, Medien, Wirtschaft

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Wächst Onlinewerbung in der Wirtschaftskrise? Noch.

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online werbemarkt entwicklung US 2008  Der deutsche Online-Werbemarkt wächst in den ersten drei Quartalen 2008 um 44 Prozent gegenüber Q1-Q3 im Vorjahr. Das hat die Bitkom in einer Pressemitteilung verlauten lassen. Schon der US Onlinewerbemarkt hatte 15% Wachstum im ersten Halbjahr gemeldet, teilweise in euphorischen Beiträgen – angesichts den schlechten Aussichten im Umfeld der Wirtschaftskrise. Andere waren da vorsichtiger gewesen und hatten gleich einige erschreckende Vergleiche parat:

IAB: Online Ad Spending Slows – Advertising Age – Digital
7. Okt. 2008, Michael Learmonth
The last time U.S. online advertising didn’t grow at double-digit rates was the tail end of the last ad recession, in 2002, when online ad spending was down 16% from the year before. Since then, the online ad market grew 21% in 2003, …

Denn natürlich werden Werbeausgaben mit gewisser Vorlaufzeit geplant und ich wette, dass die Budgets für 2009 die momentan gemacht werden weniger als 44% Prozent über den 2008 Budgets liegen. Daneben ist die Marktentwicklung in Deutschland zeitversetzt mit den Märkten in den USA und England, wo die ersten schlechten Zahlen eintrudeln.

Dennoch würde ich in einer finanziell sicheren Firma für eine antizyklische Werbeaktivität plädieren – sozusagen keynesianisch. Warum?
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Geschrieben von mario

Oktober 28th, 2008 at 2:50

Internetwochen in Berlin – die zweite Web 2.0 Expo in Europa

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web 2.0 expo berlin 2008 o\'reilly conference internetHab’s doch noch geschafft zum letzten Tag der Webexpo nach Berlin, und sogar nen Mediapass bekommen. Einige interessante Dinge hab ich leider schon verpasst, Martin Varsarsky zum Beispiel oder unsren Investor Saul Klein, den ich immer gerne reden höre.

Jetzt sitz ich neben Timo im Talk von Dieter von Knallgrau, Tony’s Video war ganz witzig, die ersten Slides zum Thema “Informationmanagement” hätte man sich allerdings sparen können… Jetzte einige Beispiele von BMW… Mal schaun wie’s weitergeht ;-)

Die Statistiken von BMW’s Web 2.0 Aktvititäten sind ganz nett:
154.000 Video Views bei BMW-web.tv (45k), seeding (44k), iTunes (34k) und embedded Videos (31k). iTunes-Zahlen sind am stabilsten. War das pro Tag oder pro Woche? Vermutlich der erfolgreichste Tag.

Ok, bei “BMW Gina Light visionary model” warens 3,6 Millionen nach 20 Tagen. Das erfolgreichste virale Video bei BMW.

Die “Challenges” jetzt treffen den Nagel auf den Kopf:

  • How much are 6 mio video views? Who will dliver an accepted currency
  • innovations budgets vs. line marketing
  • marketing, PR, branding are blurring – corporates struggle
  • little control, hard to plan

Geschrieben von mario

Oktober 23rd, 2008 at 10:16

Blog Action Day 08: Armut

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Auch wenn heute nich viel Zeit für einen längeren Beitrag ist: Blog Action Day ist ne gute Sache.
Mein klitzekleiner Beitrag sind eine kurze Liste meine Lieblingswebseiten bei denen man helfen kann. Wenigstens der Versuch die Aufmerksamkeit auf Projekte zu lenken die Armut direkt oder indirekt bekämpfen:

  • Kiva logo Kiva, der Versuch Projekte in Drittweltländern mit Mikrokredite zu unterstützen, die von Internetnutzern in Europa und den USA finanziert werden. Yunus für jedermann sozusagen. Karsten erklärts genauer.
  • helpedia logoHelpedia, ein großartiges Berliner Projekt (sitzen im SelfHub) zur Vernetzung des Dritten Sektors in Deutschland. Hier könnt ihr Organisationen finden, eure Arbeitskraft anbieten oder Sachspenden loswerden
  • Justgiving logo Justgiving ist die Plattform über die hier in England u.a. die ganzen Spenden von Marathonläufern eingesammelt werden. Auch wenn für Sportler etwas lästig, bin ich immernoch dafür sowas in die Richtung auch in Deutschland einzuführen.

Geschrieben von mario

Oktober 15th, 2008 at 6:24

Veröffentlicht in Internet, Soziales, Wirtschaft

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Es ist vollbracht: Kindo schliesst sich MyHeritage an

Mit 5 Kommentaren

Auch wenn die Veröffentlichung am Schluss schneller ging als eigentlich geplant, wir haben es gut geregelt bekommen: Die Nachricht über Kindo und MyHeritage ist offiziell!

Kindo und MyHeritage
Wir haben alle viel gearbeitet in den letzten Wochen und Monaten um zuerst die Transaktion zu regeln und jetzt den ersten Schritt Richtung Migration zu machen. Es ist ein spannendes neues Kapitel. Hoffentlich könnt ihr Euch mit uns über die vielen neuen Möglichkeiten freuen, die das künftige Zusammenspiel mit MyHeritage bietet – für “uns als Nutzer” genauso wie für “uns als Mitarbeiter”.

Nach gut über einem Jahr mit Kindo als einem Weiterlesen »

Geschrieben von mario

September 23rd, 2008 at 3:26

Was Internet Startups machen und wie sie Geld verdienen

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internet services von startupsAnalyse und Design würde ich als zwei meiner Lieblingsthemen beschreiben. Vielleicht war ich deshalb so begeistert von diesen “Tagcloud“-Diagrammen der Seedcamp-Bewerber. Sie geben einen netten Einblick in die Dienstleistungen über die Startups momentan nachdenken und wie sie versuchen diese zu Geld zu machen.

business models von startupsAuf dem Blog von Seedcamp gibts noch ein weiteres über die Technologien die die Geschäftsgründer verwenden. Hergestellt wurden die Diagramme übrigens mit einem Webdienst names Wordle. Auch der ist einen Blick wert.

Geschrieben von mario

August 18th, 2008 at 12:19

Recycling von technischen Geräten boomt – ebay in grün und ohne den Stress

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Recyling von Handys ist vielleicht keine neue Idee, aber eine mit viel mehr Potenzial. Bisherige Versuche sind meiner Einschätzung nach meist an einer schlechten Umsetzung gescheitert. Der Markt ist groß: allein in Indien werden jeden Monat 6 Millionen neue Handyverträge verkauft, die Marktdurchdringung zum Beispiel in Luxemburg liegt bei 158% (also im Durchschnitt besitzt JEDER ein Handy und jeder zweite sogar zwei)… und diese Wikipedia-Zahlen beziehen sich auf Verträge, die Zahl der Geräte ist wohl noch höher. Die ökologische Notwendigkeit ist offensichtlich und ich glaube ein cleveres Konzept kann auch wirtschaftlich tragfähig sein.

Genug Gründe sich “as good as new” einmal näher anzuschauen. Das Startup von Christian Wolf, einem Freund von mir aus Telekom-Zeiten, ist vor zwei Wochen gestartet und hat sich hohe Ziele gesetzt. Gebrauchte Geräte – so gut wie neu – werden mit “12 Monaten Gewährleistung und Zufriedenheitsgarantie wiederverkauft”. Wer sein altes Telefon einschickt bekommt den Ankaufspreis direkt auf der Seite angezeigt und man verspricht “keine vorherige Registrierung, keine Auktion, keine Verkaufsgebühren, keine Versandkosten und kein Risiko”. Insbesondere der “grüne Teil” der Blogsophäre hat über den Launch ja bereits diskutiert.

handies weiterverwendenNeben Aktionen von Netzbetreibern (wie Vodafone), Handyherstellern (wie Nokia) oder Nonprofitorganisationen (wie Oxfam) sind im englischsprachigen Bereich zahlreiche Startups mit dem Ziel Recycling von Telefonen oder anderen elektronischen Geräten gestartet: Mazuma, Mopay, Envirofone, Fonebank oder Buymytronics teilweise gekoppelt mit Initiativen in den Medien wie Metro Recycles hier in London. Da ist Recellular, eben mit 15 Millionen Dollar finanziert, fast schon ein alter Hase.
Ganze 11 Adwords Anzeigen (drei über den Ergebnissen und acht daneben) finden sich zum Stichwort “recycling mobile phones” bei Google.

Und ja, es funktioniert einfacher als Ebay (asgoodasnu übernimmt sogar Versandkosten), aber dazu kommt, dass man auch teilweise beschädigte Geräte verkaufen kann, die dann von Profis repariert werden. Hierin liegt ja der eigentliche ökologische Nutzen. Und anstelle der 131 $ (88 €), die buymytronics mir für mein altes iPhone anbietet, bekomme ich bei asgoodas.nu stolze 228 €!

Geschrieben von mario

August 12th, 2008 at 3:59

Veröffentlicht in Internet, Technik, Umwelt, Wirtschaft