Archiv der Kategorie ‘Technik’
Kindo mit letztem großen Release vor dem öffentlichen Start
Gestern haben wir unser Familiennetzwerk Kindo mit neuem Code versehen und sind jetzt mit vielen neuen Funktionen am Start! Einen kleinen Einblick in die neuen Profilseiten gibt der Screenshot von meinem persönlichen Profil (hab nur meine Verwandten etwas tarnen müssen
). Wie ihr seht war ich nicht nur Marathon laufen, sondern auch fleißig am Arbeiten, unser ganzes Team hat nen großartigen Job gemacht!
Wenn ihr das noch nicht ausprobiert habt, dann ab zu beta.kindo.de! Wenn ihr nicht “reingelassen” werdet, schreibt mir ne kurze Email, ich kann das organisieren. Kindo ist ja immernoch in der “private Beta”-Phase, also noch nicht für jedermann zugänglich. Der öffentliche Launch wird in wenigen Wochen passieren. Mehr Infos über die Entstehung von Kindo gibt hier oder Aktuelles rund um Familie und Netzwerken in unserem Blog. Eine Kurzübersicht, was sich beim Kindo-Blog tut gibts ab jetzt übrigens auch da rechts in der Seitenleiste, habt ihr ja wahrscheinlich schon gesehen.
Umweltpolitik à la BDI
Eine interessante Studie hat der BDI heute mittag vorgestellt, die “in Zusammenarbeit mit McKinsey” erarbeitet worden ist und in der volkswirtschaftlich effiziente Möglichkeiten der Reduzierung von Treibhausgasen analysiert werden. Es geht um die “Balance von ökologischen und ökonomischen Kriterien” wie es in der Einleitung zur Studie zu Recht heisst. Klar ist auch, dass diese Balance für die Energieriesen anders aussieht als beispielsweise für den BUND. Und:
Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass die deutsche Wirtschaft mit ihrem technologischen Potenzial der Problemlöser ist.
McKinsey-Studie
Auch das klingt gut und stimmt (zuversichtlich). Die sogenannten “Vermeidungshebel” von CO2 wurden von Wirtschaftsexperten bewertet (ob eher EON oder Lichtblick lässt sich leider nicht genau herausfinden). Natürlich gibt es davon höchst unterschiedliche und manche sind kostenintensiver als andere. Dass Kernkraft offensichtlich von den Experten als kostengünstiger eingeschätzt wurde lässt sich auch nachvollziehen, zivile Nukleartechnologien sind in den letzten 50 Jahre in Deutschland auch massiv staatlich gefördert und entwickelt worden, währen Umwelttechnologien relativ am Anfang stehen. Welches “technologische Potential” wie bewertet wird ist natürlich subjektiv.
Überhaupt sollte man sich – ganz nach dem Motto “Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast” – den Kontext der Studie näher anschauen. Für den BDI ist die Studie offensichtlich relativ grün, und wurde intern offenbar für zuviel ökologisches Gewicht kritisiert. Der BDI hat sie (vermutlich für Geld) in Auftrag gegeben was ein (im besten Fall unterbewusstes) Steuerungspotential der Resultate vermuten lässt. Aber auch bei den wisschenschaftlichen Beiräten ist Vorsicht angesagt. So sitzt Carl Christian von Weizsäcker im Beirat von des Atomenergiekonzerns RWE und ich persönlich würde in diesem Fall eher seinem Bruder Ernst-Ulrich vertrauen, der als Ex-Vorstand des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit höchstwahrscheinlich andere Ergebnisse und Interpretationen präsentiert hätte.
Und Wolfgang Ströbele und Martin Hellwig sind im volkswirtschaftlichen Bereich sicherlich höchst akzeptierte Wissenschaftler. Aber welche Subventionen oder wirtschaftlichen Auswirkungen von Nuklear- oder Umwelttechnologien in welchem Maße mit in volkswirtschaftliche Studien einbezogen werden könnte man fast schon wieder als politische Entscheidung bezeichnen und keiner der beiden zeichnet sich durch ein besonders grünes politisches Profil aus.
Es bleibt also abzuwarten was Studien mit anderem politischem Kontext ergeben. Nicht zuletzt ist die Art (und damit auch die Kostspieligkeit) der Treibhausgasreduzierung eine politische Entscheidung, welche die Bundesregierung zu treffen hat. Ich hoffe, dass dabei auch Gefahrenpotentiale, Gesundheitsrisiken und ungelöste Probleme der Nuklear-Technologie wie die Endlagerung eine Rolle spielen und künftige globale Exportpotentiale von Umwelttechnologien, nicht nur die Kostenstrukturen der großen Energiekonzerne.
Tags: BDI, Umwelt, CO2, Treibhausgase, Emissionsreduzierung
3D-Drucker günstig abzugeben
Vielleicht gehts ja jetzt wirklich langsam los mit günstigen 3D-Druckern. Seit Jahren wird darüber geschrieben, teilweise sehr unterhaltsam wie Astrid Funck damals in der brandeins, eine Revolution der Industriegesellschaft, eine Demokratisierung der Produktion, Produkte zum Selberdrucken, am Anfang aus Plastik, später auch Metall, Holz, whatever, bis jeder nicht nur seine eigenen Teller ausdrucken kann sondern irgendwann jeder auch sein eigenes Fahrrad, Auto und vielleicht sogar neue 3D-Drucker druckt.
Immerhin die Basisversion scheint langsam erschwinglich zu werden – für umgerechnet unter 4000 Euro bietet eine amerikanische Firma ein Einstiegsgerät an – und der Bedarf ist offensichtlich da.
Auf die Ankündigung hin, einen 3D-Printer im Preisbereich unter 10.000 Dollar anbieten zu wollen, konnte sich Desktop Factory nach eigenen Angaben kaum noch vor Anfragen retten.
3D-Drucker: Der Replikator für jedermann - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Unterschiedliche Technologien (z.B. additiv oder subtraktiv) sind verfügbar mit denen dreidimensionale Produkte angefertigt werden können. Je nach Einsatz oder Laune des Schreibers werden sie digtial fabricator, entsprechend: fabbing, Rapid Prototyping oder eben 3D-Drucker genannt. Bleibt interessant zu verfolgen wie es da weitergeht.
Tags: 3D-Drucker, Fabbing, Rapid Prototyping,
Digitale Überwachung
Mental unterstütze ich sie ja auch die Aktion “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung“, die sich auf vielen Blogs als diese auffaltbare Ecke rechts oben mit Schäuble in Orange präsentiert. Genauso wichtig wie Protest aus dem Volke ist aber die Volksvertreter zu überzeugen. Diesbezüglich gibt der Liberale Baum momentan ein gutes Vorbild. In einem Interview beim Spiegel sagt er:
Das Durchleuchten der Festplatte ist ein Eingriff in die Unverletzlichkeit der Wohnung, in den Datenschutz und vor allem in die Privatheit, wie sie durch das Prinzip der Menschenwürde geschützt ist.
FDP-Politiker Baum: “Die Festplatte ist der Inbegriff von Privatheit” - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Da hat er völlig Recht und sollte sich mal mit seinen repressionistischen Kollegen Schäuble, dem Innensenator Nagel aus Hamburg oder auch der stillen Befürworterin Merkel unterhalten. Weitere schöne Aktionen in diese Richtung sind die von Karan, der vorschlägt Schäuble ein Grundgesetz zu schicken, oder die von den Grünen, die sich mit Bundestrojanern über Schnüffel-Schäuble mockieren.
Tags: Grundrechte, Lauschangriff, Online-Durchsuchung, Privatsphäre
IFA Nachtrag
Mein werter Freund Simon Blake hätte eine meiner Informationsquellen von der IFA sein können. Aber er war extrem beschäftigt mit der Vorbereitung und natürlich Ausführung der Präsentation des neuen interaktiven Tisches von foresee und werk5. In diesem Video – das Steamtalks gedreht hat – sieht man jetzt auch wieso.
Ein schönes Möbelstück, das aussieht als ist es super einfach zu steuern, zumindest wenn der Präsentator es bedient
Mann kann es sogar mit mehreren Händen oder Personen gleichzeitig (multitouch) bedienen. Und natürlich hat Simon kleine Handy-Übertragunsfunktionen eingebaut: in diesem Fall IFA-Touristen-Postkarten mit Adressen von Sehenswürdigkeiten die man direkt aufs Handy gefunkt kriegt.Nachtrag: Jetzt gibts auch noch ein Originalvideo der “Hersteller”, geschnitten vom Meister persönlich.
Tags: IFA, foresee, interactive table, multitouch
Mit Händen und Augen
Im Bereich von Benutzeroberflächen für Computer – oder in diesem Fall Internetanwendungen – sehe ich ja immernoch viel Spielraum. Die Mensch-Maschine Kommunikation ist immernoch nicht so weit, dass z.B. meine Mutter das wirklich intuitiv und schnell lernen und bedienen möchte. Ein neues Projekt von Manu Kumar, Andreas Paepcke und Terry Winograd an der Universität Stanford erinnert mich etwas an eine Versuchsreihe mit Michael Schießl von eyesquare an der ich mal im Rahmen eines Seminars an der UdK beteiligt war. Wo es bei uns damals primär um die Effizienz von Anzeigen beziehungsweise die Rezeption von Designelementen ging, wird in diesem Experiment ein Steuerungssystem entwickelt.
The EyePoint system uses both eye-tracking technology and keyboard hot keys to reduce our dependency on the mouse while surfing on Internet.
» Using eyes and hands for Web surfing | Emerging Technology Trends | ZDNet.com
Hört sich interessant an, würds gern mal ausprobieren. Vermutlich reicht eine MacBook Kamera dafür ja nicht wirklich aus
Foto aus dem Researchpaper “EyePoint: Practical Pointing and Selection Using Gaze and Keyboard” von gleichen Autoren.
Tags: stanford, benutzeroberfläche, steuerung, eyetracking
Wenn ich das doch nur brauchen würde…
Bisher noch keine IFA-News auf meinem Blog. Bin leider etwas zu weit weg davon. Physikalisch, aber auch informationtechnisch. Die Leute aus meinem Netzwerk die persönlich dort waren, waren offensicht so beschäftigt, dass man nichts von ihnen gehört hat.
Jetzt wos eigentlich schon wieder vorbei ist aber doch noch mein offensichtliches Lieblingsprodukt der diesjährigen IFA. Dieser wunderbar schöne Laserdrucker-scanner-kopierer. Schade, dass man sowas als Privatperson einfach nicht richtig braucht. Schön isses trotzdem.
Tags: IFA, Samsung, Drucker, multifunktionsgerät
Neue iPods
Die “and the beat goes on” genannte Präsentation der neuen iPods ist ja lange antizipiert worden. Jetzt läuft sie gerade und einige Neuigkeiten sind schon nach aussen gedrungen, obwohl apple.com natürlich noch offline ist. Zum Beispiel der neue
“iPod touch”
Sieht aus wie ein iPhone, nur ohne Telefon und nur 8mm dick. Mit dem eingebauten Wifi und Safari kann man also direkt im Internet surfen oder YouTube-Videos anschauen.
Auch die neue Mobilversion von facebook ist damit auf dem iPod verfügbar und kommt natürlich zur Sprache.
Auch noch sehr interessant: Eine Kooperation mit Starbucks! Klar so führt man die Nutzer in die Nähe von Wifi-Netzwerken. Im Starbucks soll dann auch die neue iTunes Mobilversion kostenlos sein, die eigentliche Nutzung des Internets in Starbucks kostet ja trotzdem. Einen Preis hat das ganze natürlich auch, 299 (8GB) und 399 $ (16 GB).
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iPod nano had ein größeres und präziseres Display, hat CoverFlow in weiss, spielt jetzt auch Videos und speichert Fotos, hat dafür aber eine komische Form bekommen… seht selbst:
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iPod Classic hat auch ein verbessertes Display, längere Batteriedauer und mehr Speicherkapazität (80 und 160GB). Ausserdem fällt er im Preis 249$ (für 80GB).
iTunes kann jetzt auch Lieder als Ringtones auf dem iPhone einrichten, kost aber einen Doller obendrauf auf den Liedpreis.
iPhone kriegt ein Software-Update und wird im Preis gesenkt, “nur” noch 399$ statt bisher 599$ (beides für die 8GB version). Aber offensichtlich kein Wort über Europa. Man munkelt ja O2 hätte hier in England den Deal schon fast sicher.
Die Metaliveberichterstattung auf TUAW war cool. Und die Fotos sind von Engadgeds Livebericht geborgt. Lest rein, wenn euch Englisch keine Sorgen macht, lohnt sich.
Sonnenenergie nach Berlin
Endlich mal gute Nachrichten. Mit Inventux kommt eine Solarfirma nach Berlin (Adlershof), stärkt die erneuerbare Energienbranche und schafft Arbeitsplätze. Bleibt nur zu hoffen, dass das Startup möglichst lange durchhält und möglichst viele Nachahmer anzieht.
Das innovative an Inventux ist die Dünnschicht-Technologie, die gegenüber traditionellen Photovoltaikmodulen sparsamer, dabei ähnlich effizient ist und insbesondere flexible Module – also beispielsweise auf Polymerforlie – ermöglicht. Weil das natürlich neue Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt scheint es Zukunft zu haben: Viel Erfolg.
Die neu gegründete Inventux Technologies AG lässt sich in Berlin nieder. Das Unternehmen werde in einem ersten Schritt rund 49 Millionen Euro in eine Produktionsanlage für Dünnschichtsolarmodule investieren
Rundfunk Berlin-Brandenburg | Nachrichten - Inventux baut Solarproduktion in Berlin auf
Tags: Solarenergie, erneuerbare Energien, Berlin, Innovation
Kostenloser Flugsimulator in Google Earth
Ich bin ja zugegebenermaßen nicht (mehr) so up to date was Computerspiele anbetrifft. Das hier aber scheint eine neue “Geheimfunktion” in Google Earth zu sein, die ein kostenloser und spaßiger Flugsimulator ist.
To access the hidden feature, open Google Earth and hit Command+Option+A (note it must be capital A) or Ctrl+Alt+A if you’re using a Windows Machine.
Google Earth’s Hidden Surprise: A Flight Simulator
Dagegen sieht das googlemaps-Spiel von Mark natürlich ein bisschen kindisch aus. Aber dafür muss man nix installieren und funktionieren tuts auch ![]()
Google verleiht Flüüügel. Ach ne, das war jemand anders.
Tags: GoogleEarth, Flugsimulator, Spiele




