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Archiv der Kategorie ‘Soziales’

Englischer Premierminister beschwört globale Ethik-Initiative

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Auf der TED Global Konferenz in Oxford, hat Überraschungsredner Gordon Brown global-konzertiertes Handeln in den Bereichen Entwicklungshilfe, Menschenrechte, Wirtschaft, Umwelt und Sicherheit gefordert. Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen seiner Meinung nach eine globale Ethik, oder “Fernethik” wie Norbert Bolz sagen würde. Diese erfordert neue globale Institutionen die noch in diesem Jahrzehnt gegründet werden müssen und realistische Umsetzungsstrategien entwickeln sollen.

Eine große Vision in einer beeindruckenden Sonntagsrede. Den “standing ovations” der anwesenden Besuchern standen die kritischen Reaktionen vieler Engländer gegenüber, die ihrem nicht gewählten Premierminister nicht mehr viel zutrauen. Wenn er in den nächsten höchstens 11 Monaten Ansätze dieser Vision verwirklichen würde, könnte das helfen seine aktuell als sicher geltende Abwahl zu verhindern.

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Geschrieben von mario

Juli 22nd, 2009 at 1:53

Veröffentlicht in Internet, Soziales, Umwelt

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Movember – they walk aMOng us

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Moustache November Gareth und co.Großartige Initiative und noch großartigere Website… mein Kollege kriegt von seiner ganzen Hockeymannschaft (er ist der Käpt’n) Geld wenn er den ganzen November mit Schnurrbar durchhält.
Und so sitzt er da jetzt tagaus tagein. Und aus Stoppeln werden Haare und nach dem vorsichten drumrumrasieren der glorreiche Moustache.

Die Kohle geht dann natürlich an ne Charity, ist also schon fast was für alles-was-gerecht-ist… und zwar eine für Prostatakrebs. Schließlich geht’s im Movember ja auch um Männlichkeit.

Geschrieben von mario

November 15th, 2008 at 12:58

Veröffentlicht in Leben, Netzperlen, Soziales

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Blog Action Day 08: Armut

Mit 2 Kommentaren

Auch wenn heute nich viel Zeit für einen längeren Beitrag ist: Blog Action Day ist ne gute Sache.
Mein klitzekleiner Beitrag sind eine kurze Liste meine Lieblingswebseiten bei denen man helfen kann. Wenigstens der Versuch die Aufmerksamkeit auf Projekte zu lenken die Armut direkt oder indirekt bekämpfen:

  • Kiva logo Kiva, der Versuch Projekte in Drittweltländern mit Mikrokredite zu unterstützen, die von Internetnutzern in Europa und den USA finanziert werden. Yunus für jedermann sozusagen. Karsten erklärts genauer.
  • helpedia logoHelpedia, ein großartiges Berliner Projekt (sitzen im SelfHub) zur Vernetzung des Dritten Sektors in Deutschland. Hier könnt ihr Organisationen finden, eure Arbeitskraft anbieten oder Sachspenden loswerden
  • Justgiving logo Justgiving ist die Plattform über die hier in England u.a. die ganzen Spenden von Marathonläufern eingesammelt werden. Auch wenn für Sportler etwas lästig, bin ich immernoch dafür sowas in die Richtung auch in Deutschland einzuführen.

Geschrieben von mario

Oktober 15th, 2008 at 6:24

Veröffentlicht in Internet, Soziales, Wirtschaft

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Innovative Produkte am “unteren Ende der Pyramide” (”bottom of the pyramid” oder BOP)

Mit 4 Kommentaren

Die indische Mobiltechnologie Firma VNL hat laut Spiegel online einen extrem cleveren Mobilfunkmasten vorgestellt, der neue Märkte am “unteren Ende der (ökonomischen) Pyramide” erschließen wird. Der Mast kann rein mit Solarenergie betrieben werden (braucht also kein Stromnetz), benötigt kein spezielles Werkzeug zum Aufbauen, funktioniert ohne Anschluss ans Telefonnetz (kann sich über Nachbarmasten mit dem Festnetz verbinden) und kostet nur 3500 $ statt den üblichen 20 000 $.

Interessant ist das Produkt aber vor allem, weil es eine technische Innovation zur Erschließung von neuen Märkten ist; und zwar riesigen Märkten, mit geringer Kaufkraft pro Person. Es ist ein Musterbeispiel von Prahalad’s Theorie vom “Unteren Ende der Pyramide”, dem “Fundament der Pyramide” oder im Original dem “Bottom of the Pyramid”, auch als “BOP” abgekürzt. Sie ist in Deutschland leider nicht sehr verbreitet, insbesondere nicht im Management, was vielleicht ein Grund ist wieso nur so wenige deutsche Firmen in Endverbrauchermärkten von Entwicklungsländern besonders erfolgreich sind. Informationen auf Deutsch gibts unter anderem bei 12manage.

Zusammen mit dem Handy für 15 Euro könnte es endlich helfen die gigantischen ländlichen Märkte zum Beispiel in Indien – mit schlechtester Infrastruktur, kein Strom, kein Telefon, keine befestigten Straßen – für Mobilfunk zu erschließen. Das kann dann selbst bei Mobilfunkumsätzen von 2$ pro Person (wie hoch war nochmal meine letzte Handyrechnung…) noch profitabel sein. Neben dem ökonomischen Wert für Hardwarehersteller und Mobilfunkunternehmen wäre das natürlich ein immenser Gewinn an Lebensqualität für die ländliche Bevölkerung.
Das Schaubild stammt übrigens vom telecoms-Blog.

Geschrieben von mario

Juli 28th, 2008 at 12:56

Die CeBIT schrumpft oder auf der Suche nach Profil

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Samsung Gaming Bühne Cebit 2008Seit wenigen Jahren wächst die CeBIT nicht mehr, sondern wird von Jahr zu Jahr kleiner. Als Fachmesse im Jahr 1986 gestartet, hatte sie schon 2003 mit 6500 Aussteller ihr bisheriges Hochjahr erlebt. Das liegt unter anderem an der Konkurrenz von anderen Messen… Der 3GSM in Barcelona im Februar, wo die großen Handyhersteller ihre neuen Produkte verkünden (Nokia hat inzwischen keinen Stand mehr auf der Cebit; O2 und Eplus sind auch nich mehr vertreten). Auch der IFA in Berlin die im Herbst stattfindet, aber mehr Endverbrauchermesse ist, also für viele Hersteller von Unterhaltungstechnik interessanter… Zahlreiche andere in den jeweiligen Branchen. Zockerzelt CebitBöse Zungen allerdings behaupten, die Messe hätte ihr Profil verloren… Ein Gang durch Halle 22 jedenfalls hat mich etwas erstaunt: Da sind die ganzen Computerspieler! Riesige Bühnen mit zwei Computertischen vor ner großen Leinwand auf denen Nerds gegeneinander Computerspiele spielen und noch schlimmere Nerds zuschauen. Oder ein Fußballfeld mit Tor, in dem “nur” mit Pads gespielt wird. Oder die höhlenartigen Zelte, in denen Kids unter Ausschluss von Tageslicht ihre Messetage durchzocken.Fußball Spielen Cebit 2008Jedenfalls ein völlig anderes Publikum als in der Green IT Halle oder den ganzen Business Solutions Hallen wo es von Navigationsgeräten, über Marktkassen mit Waage hin zu kabellosen EC-Bezahlterminals alles für den Einzelhandel gibt. Oder in Halle 26 wo man bei den Ständen von Telekom, Samsung, Asus und anderen die technikinteressierte Durchschnittsbevölkerung trifft. Für mich persönlich ist es irgendwie abwechslungsreich, wenn auch in manchen Hallen total irrelevant.Zockertische So jetzt noch schnell zum Stand der D.School und dann die Parties suchen… 

Geschrieben von mario

März 6th, 2008 at 5:54

Veröffentlicht in Soziales, Wirtschaft

Einführung ins Sozialmarketing beim Bruttosozialpreis 2007

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Bin ja aktuell in Berlin und hab heute beim Bruttosozialpreis den ”Weltverbesserer”-Workshop zur Einführung ins Sozialmarketing gehalten. Die Präsentation findet ihr hier. Danke nochmal an die Vertreter der NPOs (Caritas Berlin, Outlaw gGmbh Dresden, Grüne Liga Berlin) und an die Studenten fürs fleißige Mitarbeiten. Mir hats jedenfalls Spaß gemacht!
Hoffe denen die da waren hat’s gefallen. Meldet euch gerne wenn ihr bei eurem Wettbewerb noch auf Fragen stosst.Wir haben übrigens nur die ersten 62 Folien durchgearbeitet. Im Anhang sind noch einige mehr Themen (wie zum Beispiel NPOs und Marken nach dem einige gefragt hatten), Modelle und Konzepte. Viel Spaß.

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Geschrieben von mario

November 3rd, 2007 at 7:05

Familiennetzwerk Kindo startet

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Seit gestern ist es nun soweit: Unser Familiennetzwerk Kindo ist live und für jedermann zugänglich!

Nach mehreren Monaten harter Arbeit geht die Kommunikationsplattform für Familien mit erweiterten Funktionen an den Start.

Bei Kindo könnt ihr: 

  • Eure Verwandten über ein einfaches Baumsystem eintragen und alle Profile ausschmücken.
  • Die Verwandten einladen mitzumachen und selbst am Baum weiterzubauen.
  • Den Überblick über alle Geburtstage und Hochzeitstage der Verwandtschaft behalten.
  • Nachrichten auf Pinnwänden eurer Verwandten hinterlassen.
  • Einen aktuellen Status eintragen und so eure Verwandten wissen lassen wies euch grad geht und was ihr so macht.
  • Über die Statusnachrichten der anderen Verwandten verfolgen, was die so machen!
  • Oder euer Netzwerk einfach als interaktives Adressbuch verwenden.

Schaut mal rein und sag uns wie ihrs findet! Am besten gleich alle Onkels, Tanten und Cousinen mit einladen, nur so wird ja ein richtiges Netzwerke draus ;-)  Sehr ans herz legen kann ich euch außerdem natürlich den Kindo Blog, den ich regelmäßig mit allem fülle was für Familien und Kindo-Mitglieder interessant sein könnte. Übrigens hat Kindo einen Blick für nachhaltiges Wirtschaften, unsere Umwelt und die Menschen. Auch wenn wir keine Non-Profit-Organisation sind, sondern irgendwann Geld verdienen wollen, stehen bei uns Menschen im Mittelpunkt. Wir sind ein junges und engagiertes Team und wollen eine Firma schaffen, für die es Spaß macht zu arbeiten, deren Produkte nützlich und unterhaltsam sind und die dabei versucht nachhaltig zu wirtschaften.

Geschrieben von mario

Oktober 24th, 2007 at 6:02

Firmen und Umwelt

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Anlässlich des – inzwischen auch mit deutschem Infotext versehenen – blog action day (ich mag etwas spät sein, aber in den USA ist immernoch der 15. Oktober) hatte ich mir vorgenommen mehrere Dinge zu tun. Bloggers Unite - Blog Action Day Zum einen wollte ich auf meine Serie “…und Strom” hinweisen, die seit einiger Zeit Themen rund um Energie behandelt und in den nächsten Tagen fortgeführt wird. Eigentlich müsste das ja eher in einen Beitrag “Privatpersonen und Umwelt”, aber wie auch immer. Umwelt ist ja in mehreren Kontexten Bestandteil dieses Blogs.

Zum Anderen wollte ich aus einer persönlichen Motivation heraus die Anfänge einer Umweltinitative bei einem Internetstartup ansprechen. Das Familiennetzwerk “Kindo“, bei dem ich mich seit einiger Zeit engagiere, ist ein noch junges Internet-Startup. Die hoch internationale aber in London ansässige Firma versucht Nachhaltigkeit, gesellschaftliches Engagement und Umweltüberlegungen von Beginn an in die Unternehmenskultur zu integrieren. Ich hoffe, dass da künftig neben der Shopgewinn-Spendenaktion noch einige andere sinnvolle Initiativen dazukommen werden.

Und zuletzt wollte ich es natürlich nicht verpassen auf den Blog alles-was-gerecht-ist.de ist hinzuweisen, für den ich seit einiger Zeit über Gerechtigkeits- und Umweltthemen blogge und mich künftig insbesondere mit CSR auseinander setzen werde. “Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln” kann ja irgendwie alles sein – Umwelt ist dabei ein wichtiges aber sicherlich nicht das einzige Thema – und insbesondere deswegen brauchen wir ja eine intensive Diskussion darüber.

Geschrieben von mario

Oktober 16th, 2007 at 1:27

Wirtschaft in Entwicklung (-sländern)

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Eines er spannendsten Themen während meiner Zeit als MBA-Student in Indien waren Überlegungen zum erfolgreichen Unternehmertum in Märkten mit geringster Kaufkraft. Ein interessantes Beispiel aus Afrika im Mobilfunkbereich ist mir gerade wieder über den Weg gelaufen:

Ausgerechnet die Mobilfunkindustrie, in Europa für happige Tarife berüchtigt, hat sich in Afrika zum Vorreiter einer fortschrittlichen Ökonomie entwickelt.
Entwicklunghelfer Mobilfunk: Ein neues Handy für 15 Euro – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Wer sich für das Thema interessiert, der Klassiker der Fachliteratur in dem Bereich ist ein Buch des in den USA lebenden Inders Prahalad. Er spricht davon Armut mit Profiten zu bekämpfen und hat den Begriff der “bottom of the pyramid” geprägt, im Deutschen ist sein Buch sehr vorsichtig als “Der Reichtum der Dritten Welt” übersetzt. Prahalad ermutigt zu innovativen Wegen der Kostenreduzierung, um Güter in großen Mengen für Kunden mit kleiner individueller Kaufkraft bezahlbar zu machen. Und quanitativ geben sie dem Begriff Massenmärkte eine neue Dimension. Wer beispielsweise dachte Handys in Deutschland wären mit 30 Millionen ein Massenmarkt, allein in Indien sind Märkte von mehreren hundert Millionen vorstellbar!

Auch die Idee der Mikrokredite für die Muhammad Yunus den Friedensnobelpreis bekam ist für die Entwicklung von Kleinunternehmertum in solchen Regionen extrem wichtig und daher essentiell für den Erfolg von Strategien die auf den unteren Teil der Pyramiden gerichtet sind. Eine dieser Erfolgsgeschichten – Safaricom in Kenia – stellen Koesch/Magdanz/Stadler vom Spiegel vor.

Es ist ein weiteres Indiz, dass hier riesige Chancen liegen, für Unternehmer und Firmen genauso wie für Entwicklungshelfer und Sozialunternehmer.

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Geschrieben von mario

September 11th, 2007 at 6:33

Veröffentlicht in Allgemein, Soziales

Ab morgen: Pfandtastisch helfen!

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Bei einer Pressekonferenz in Berlin wird am morgigen Mittwoch die Aktion “Pfandtastisch helfen” gestartet. Die von Raul und Jan – auch bekannt als die Sozialhelden – initiierte Aktion, sammelt Pfandbons in Supermärkten und spendet sie an regionale Organisationen (NPOs). Als Supermarkt ist jetzt “Kaiser’s Tengelmann” mit im Boot. Und so einfach gehts:

Pfandbon einwerfen und die Arbeit der Berliner Tafel unterstützen! Jährlich werden allein in Berlin tausende Tonnen frischer, essbarer aber überschüssiger Lebensmittel weggeworfen.
Pfandtastisch helfen! – Pfandbons einfach spenden.

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten zu dieser Das Pfandtastisch helfen-Logo als JPGgelungenen Aktion, die wohl auch in die Kategorie “Helle Seite der Macht” fällt. Und ein schönes Logo dazu gibts auch noch:

Nachtrag: Taufrisch von Raul ist dieses Interview auf RadioEins:

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Geschrieben von mario

September 4th, 2007 at 3:58

Veröffentlicht in Medien, Soziales, Wirtschaft