Archiv der Kategorie ‘Mac’
Air heisst die neue Modellreihe der Macbooks
Seit langem gab es Spekulationen über ein kleines Apple-Notebook ohne Laufwerk und Festplatte, nur mit Flashspeicher und stromsparendem LED-Display. Mit dem Symbol des Briefumschlags, der die “Dünne” des neuen ultratragbaren Computers beschreiben soll, hat Steve Jobs ihn bei der Macworld, heute in San Francisco vorgestellt.

Gut aussehen tut er, ohne Frage, die Basisversion muss allerdings ohne Flash-Speicher auskommen und ist mit einer herkömmlichen 80GB Festplatte bestückt, aus Kosten- oder besser gesagt Margengründen. Lockere 1000 Dollar Aufpreis kostet die mit 64 GB sogar noch relativ kleine Flash-Festplatte, nicht nur Toshiba’s Geräte bieten inzwischen ja mindestens doppelt so hohe Kapazitäten.
Selbst wenn das Macbook Air eine fliegende Untertasse gewesen wäre, hätte es den Aktienkurs von Apple heute wohl stützen können. Dazu waren die Nachrichten aus der Bankenbranche zu schlecht und bescherten den Börsen den schwärzesten Tag seit langem. Und klassischen Videoverleihern wie Blockbuster gings ja nach der Keynote noch schlechter.
Was Leopard bringt
Letzte Woche ist nun endlich das neue Apple-Betriebssystem OS X Version 10.5 – auch Leopard genannt – für 129 Euro in die Läden gekommen. Die neuen Features waren schon lange im Web zu bestaunen, eigentlich hätte Leopard ja schon im Juni erscheinen sollen.
Und kaum auf dem Markt lässt die Mac Gemeinde sich davon inspirieren. So findet man bei Oreilly man sollte mit dem neuen CoverFlow-Finder visuell durch Suchergebnisse flippen können, in Foren und Tauschbörsen werden gehackte Leopard-Versionen gehandelt die auch auf PCs laufen sollen und manche schliessen aus in Leopard integrierten Treibern sogar, dass am morgigen Dienstag neue MacBooks mit verbesserten Chipsätzen auf den Markt kommen sollen.Ich warte erstmal ab, vielleicht überzeugt das neue MacBook ja und dann hat man Leopard gratis und legal mit dazu.
Familiennetzwerk Kindo startet
Seit gestern ist es nun soweit: Unser Familiennetzwerk Kindo ist live und für jedermann zugänglich!
Nach mehreren Monaten harter Arbeit geht die Kommunikationsplattform für Familien mit erweiterten Funktionen an den Start.
Bei Kindo könnt ihr:
- Eure Verwandten über ein einfaches Baumsystem eintragen und alle Profile ausschmücken.
- Die Verwandten einladen mitzumachen und selbst am Baum weiterzubauen.
- Den Überblick über alle Geburtstage und Hochzeitstage der Verwandtschaft behalten.
- Nachrichten auf Pinnwänden eurer Verwandten hinterlassen.
- Einen aktuellen Status eintragen und so eure Verwandten wissen lassen wies euch grad geht und was ihr so macht.
- Über die Statusnachrichten der anderen Verwandten verfolgen, was die so machen!
- Oder euer Netzwerk einfach als interaktives Adressbuch verwenden.
Schaut mal rein und sag uns wie ihrs findet! Am besten gleich alle Onkels, Tanten und Cousinen mit einladen, nur so wird ja ein richtiges Netzwerke draus
Sehr ans herz legen kann ich euch außerdem natürlich den Kindo Blog, den ich regelmäßig mit allem fülle was für Familien und Kindo-Mitglieder interessant sein könnte. Übrigens hat Kindo einen Blick für nachhaltiges Wirtschaften, unsere Umwelt und die Menschen. Auch wenn wir keine Non-Profit-Organisation sind, sondern irgendwann Geld verdienen wollen, stehen bei uns Menschen im Mittelpunkt. Wir sind ein junges und engagiertes Team und wollen eine Firma schaffen, für die es Spaß macht zu arbeiten, deren Produkte nützlich und unterhaltsam sind und die dabei versucht nachhaltig zu wirtschaften.
Alles Apple oder was?
Also bei uns an der UdK Berlin gabs ja auch viele Macs aber sowas hab ich noch nie gesehen. Wer hier an der Journalistenschule in Missouri an OS X arbeitet kann sich jedenfalls sicher sein, dass er das nicht aus Individualismus oder Profilierungsbedürfnis tut. Denn “anders” sind hier nur die 0,5% Windows-Benutzer unter den Studenten!
Die Computeranforderungen dieser Einrichtung lesen sich jedenfalls wie eine Mischung aus Apple-Verkaufsbroschüre und Bürgerinformationen der Birmanesischen Militärdiktatur.
Tags: Apple, Marktanteil, Windows, Birma
Neue iPods
Die “and the beat goes on” genannte Präsentation der neuen iPods ist ja lange antizipiert worden. Jetzt läuft sie gerade und einige Neuigkeiten sind schon nach aussen gedrungen, obwohl apple.com natürlich noch offline ist. Zum Beispiel der neue
“iPod touch”
Sieht aus wie ein iPhone, nur ohne Telefon und nur 8mm dick. Mit dem eingebauten Wifi und Safari kann man also direkt im Internet surfen oder YouTube-Videos anschauen.
Auch die neue Mobilversion von facebook ist damit auf dem iPod verfügbar und kommt natürlich zur Sprache.
Auch noch sehr interessant: Eine Kooperation mit Starbucks! Klar so führt man die Nutzer in die Nähe von Wifi-Netzwerken. Im Starbucks soll dann auch die neue iTunes Mobilversion kostenlos sein, die eigentliche Nutzung des Internets in Starbucks kostet ja trotzdem. Einen Preis hat das ganze natürlich auch, 299 (8GB) und 399 $ (16 GB).
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iPod nano had ein größeres und präziseres Display, hat CoverFlow in weiss, spielt jetzt auch Videos und speichert Fotos, hat dafür aber eine komische Form bekommen… seht selbst:
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iPod Classic hat auch ein verbessertes Display, längere Batteriedauer und mehr Speicherkapazität (80 und 160GB). Ausserdem fällt er im Preis 249$ (für 80GB).
iTunes kann jetzt auch Lieder als Ringtones auf dem iPhone einrichten, kost aber einen Doller obendrauf auf den Liedpreis.
iPhone kriegt ein Software-Update und wird im Preis gesenkt, “nur” noch 399$ statt bisher 599$ (beides für die 8GB version). Aber offensichtlich kein Wort über Europa. Man munkelt ja O2 hätte hier in England den Deal schon fast sicher.
Die Metaliveberichterstattung auf TUAW war cool. Und die Fotos sind von Engadgeds Livebericht geborgt. Lest rein, wenn euch Englisch keine Sorgen macht, lohnt sich.
Deutsche Telekom und Innovationen
Eine interessante Rede von Telekom-Chef Obermann über Innovationsvorhaben des “rosa Riesen” und auch über die Breitbandpolitik (es gebe “keine Verzögerungen” beim Ausbau von DSL und man würde gerne mit Wettbewerber zusammenarbeit wolle nur die “Bedingungen mitgestalten”). Das Internetfernsehen (IPTV) ist allerdings eine interessante Geschichte, auch wenn man meiner Einschätzung nach ruhig zugeben könnte das es momentan in Deutschland noch nicht richtig läuft (vermutlich zwischen 10 und 50000 Kunden). Eine weitere Auswirkung des Zusammenwachsens unterschiedlicher Medien- und Telekommunikationskanäle sieht man also hier wo Rundfunknetze in direkte Konkurren von Internetprovidern geraten.
Viel mehr an Innovation gabs dann auch nicht von Obermann. Und dabei hat die Telekom doch einiges zu bieten. Im Geschäftskundenbereich, wie der Artikel der Financial Times von vorgestern zeigt, wird ein Forschungshaus gebaut, an dem alle möglichen Automatisierungen getestet werden. Und insbesondere die T-Labs in Berlin produzieren doch Innovationen am laufenden Band, wie zum Beispiel das Handycommunity-Tool Qiro von Christian Wolff. Natürlich steht der Erfolg von Innovationen oft auf einem anderen Blatt, nicht jeder kann ständig iPhones herausbringen. Und selbst wenn Apple mit VW über ein iCar spricht, garantiert das ja auch noch lange keinen Erfolg.
Tags: Innovation, IPTV, T-Labs, iCar, Apple
Botschaft in Leopard-Icons
Das neue Leopard-Icon des Mac-Programms “TextEdit” wird so aussehen:
Interessant daran ist die Botschaft, die die Designer auf dem Textblatt versteckt haben. Think different.
Aufs Foto klicken für Großansicht. Diesmal auf einem italienischen Blog gefunden.
Silber oder “richtig” grün?
Die “green my apple” Kampagne hat ja – mit einer ausgezeichneten Website und vielen Unterstütztern – für allerelei Aufsehen gesorgt. Und mit dem Öko-Statement von Steve Jobs hat die Firma mit “a greener apple” geantwortet.
Die NPO “EPEAT” (Electronic Product Environmental Assessment Tool) hat jetzt einige der PowerBooks mit dem Prädikat “silber” ausgezeichnet. Offenbar ist die Gehäusefarbe Vorbild gewesen… Nicht schlecht für den Anfang, aber da ist verglichen mit den Wettbewerbern immernoch einiges an Verbesserungspotential.
iBackup – einfach Daten sichern am Mac
Seit Wochen lamentiere ich über meinen erlangsamten G4 und liebäugel mit MacBooks oder den neuen iMacs… Aber bevor ich meinem kleinen (12″) langjährigen Weggefährten ausrangiere wollte ich ihm nochmal eine Chance geben und Tiger neu installieren.
Für die sowieso lang überfällige Datensicherung hab ich ein super Programm gefunden, iBackup von einem Schweizer namens Martin. einfach zu bedienen und es hat zuverlässig alles wiederhergestellt um was ich so bange bei einer Neuinstallation: Meinen Emailclient (mail.app) mit allen Konten, Einstellungen und Emails; mein Firefox mit Lesezeichen, plugins, Passwörtern (ja ich weiss PW speichern is unsicher); mein Adressbuch, iCal, den Feedreader Vienna, iTunes, und so weiter.
Und das alles kostenlos. War ernsthaft überzeugt und hab sogar überlegt Geld an den Entwickler zu spenden. Erstmal hier ein großes Dankeschön.
Computer und Strom
Ja, die brauchen tatsächlich Strom. Monitore, Festplatten, Prozessoren… je schneller, desto wärmer und desto höher der Energieverbrauch und des höher der “carbon footprint“.
Dass man mit schwarzen Suchmaschinen Strom, Geld und CO2-Ausstoss sparen kann (wenn auch wenig) hat Blackle vorgemacht und meine facebook homies mögen das ja schon mitbekommen haben. Der neulich entlarvte Fake-Steve der ja über Monate die gesamte Tech-Gemeinde der USA (und darüber hinaus) unterhalten hat bringt jetzt Windows Vista mit dem Treibhauseffekt in Verbindung…
Ja, je mehr Rechenleistung, desto mehr Stromverbrauch, desto umweltschädlicher. Ein netter Gedanke, wenn auch in diesem Fall vielleicht etwas weit hergeholt.



