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spotify logo - everyone loves musicMan erinnert sich noch an die erste CD: wow, keinen Bandsalat mehr, das Ende der Kassetten. Und an die letzte: wow, keine CD mehr in den Player schieben, alles digitalisiert, einfach iTunes auf und play drücken. Und jetzt Spotify - iTunes ohne eigene Musiksammlung, sondern mit riesigem Musikarchiv im Netz: wow, kein Sammeln mehr nötig, nur noch spielen. 

Mein Kollege Martin hat mir Spotify gezeigt und mir über seinem Freund Andreas, der dort CTO ist, eine Betaeinladung zukommen lassen. Eine kleines Programm, kurz installiert und los geht die Musik. Mit einem Klick Musik hören nach Musikstil, personalisiert über Playlisten oder Suchen nach speziellen Liedern… Wem Pandora schon gefallen hat, der wird Spotify lieben. Spotify ist quasi “unlimited iTunes Store”, vermutlich werbefinanziert und daher möglicherweise kostenlos (jetzt in der Betaphase sowieso). Das hört sich für mich ziemlich nach der Zukunft an.

spotify user interface

Ja, Musik sammeln macht Spaß und süchtig. Aber die Sammlung pflegen kostet Zeit, Geld und Nerven. Und eigentlich will man nur Musik hören.

Für mich ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen, wo ich mich von meiner Musiksammlung gänzlich verabschieden kann. Dazu ist auch das Internet noch nicht ubiquitär genug. Spotify funktioniert natürlich nur mit Internetverbindung, erst Laptops mit eingebautem UMTS oder ähnlichem Breitbandinternet würde Musik bei Spotify also gleich gut verfügbar machen wie die eigene Musiksammlung… Aber zu Hause oder im Büro ist das kein Problem.

Eine ausführliche Beschreibung von Spotify gibts auch bei Martin von zweinull, einen guten Überblick über andere neue Alternativen im Musikbereich bei Markus von Kosmar.

Ich wünsche den Jungs aus Stockholm (die vorher übrigens erfolgreich Tradedoubler gegründet, groß gemacht und verkauft haben) jedenfalls viel Erfolg bei den Verhandlungen mit der Musikindustrie. Auf dass es schnell geht, dieser neue Weg der Verbreitung von Musik erfolgreich wird und Musik weiter demokratisiert.

4 Responses to “Spotify macht Musiksammlungen überflüssig”

  1. Howdy;
    Mein Name ist Pierro und obgleich einander unbekannt, wuerde ich mich sehr gern, so moeglich, auf Deiner vielleicht existierenden Invite Liste fuer Spotify ersehen…

    Klingt wirklich recht interesant dieses "Tool"

    Salut

    Pierro

  2. Hi Pierro, ich werd schauen was ich machen kann! Hab Dich notiert und frag mal bei den Spotifyern nach ;-)
    Gruß Mario

    mario

  3. [...] der Onlineindustrie anzunähern. Oder gleich den Schritt vom Download zum Streaming machen (a la Spotify) der DRM ebenfalls überflüssig macht – naja das wäre innovationstechnisch dann doch etwas zu [...]

    elektrischau » Blog Archive » DRM war gestern – entfernt die Musikindustrie sich von “geschützten” MP3s?

  4. @Mario - Danke. Bsweilen ist etwas Zeit ins Land gestrichen, doch bisweile denke ich ohne Erfolg,was ?

    Salut

    Pierro

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