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Die Macht der Statistik von “Social Ads” bei Facebook

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Die Facebook Werbeplattform wurde ja schon Anfang November gestartet, wurde viel diskutiert und kritisiert. Privatsphäre und Datenschutz stehen kommerziellen Interessen des neuen Internetschwergewichts gegenüber.

Interessant ist die Plattform allemal, auch schon aus rein statistischen Gründen. Bewusst oder unbewusst erlaubt Facebook Einblick in quasi alle Nutzer-Statistiken auf einem aggregierten Level natürlich. Schaut mal rein unter klickt auf “Create a Facebook ad” und tragt eine Webseite ein. Standardmäßig werdet ihr jetzt die Zahl der über 18-jährigen amerikanischen Facebook-Nutzer sehen (oder zumindest derer, die ihr Geburtsdatum eingetragen haben). In Deutschland hat Facebook momentan offenbar 425 580 über 18 jährige Nutzer und 61,660 in Korea.

facebook - politische Meinung…
Aber das ist erst der Anfang. Ihr könnt euch vorzählen lassen wie viele Engländerinnen mit College-Abschluss und liberalen politischen Ansichten in London wohnen und Single sind: das wären dann momentan 1 860! Eigentlich ist das gedacht um die Zielgruppe für eine Kampagne festzulegen, die man dann auf den Werbeflächen oder in den Newsfeeds der entsprechenden Nutzer unterbringen kann – zahlbar pro Betrachtung (CPM) oder pro Klick (CPC).Oder politische Meinungsbilder… Von den 7,1 Millionen amerikanischen Nutzern die eine politische Meinung angegeben haben, sind 2,8 liberal und 2,2 konservativ.

Unabhängig von der Diskussion um die Privatsphäre (auch wenn in diesem Fall keine Details über Individuen herausgegeben werden) ist es meiner Meinung nach ein großartiges Tool um Einblick in die Nutzerstruktur einer der erfolgreichsten Webseiten unserer Tage zu erhalten!

Geschrieben von mario

November 27th, 2007 at 12:04 pm

Veröffentlicht in Internet, Social Networking, Wirtschaft

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