elektrischau

Neuigkeiten und Meinungen rund ums elektronische Leben

über

gefundenes und selbst gedachtes aus netzen, welten und wirklichkeiten

Mit der New York Times ändert kehrt eine der renommiertesten Tageszeitungen zur kompletten Werbefinanzierung zurück. Insbesondere nach dem Bersten der Internetblase 2001 ging der Trend Richtung “Bezahlinhalte und Premiumdienste”, und viele bisher kostenpflichtigen Angebote wurden in Bezahlmodelle umgewandelt. Wenigstens im Bereich von Nachrichten scheint sich das vorherrschende Geschäftsmodell aber ganz klar wieder zurück zur Werbefinanzierung zu wandeln.

Die “New York Times” (”NYT”) ändert die Strategie zur Vermarktung ihres Internetauftritts. Die US-Tageszeitung verzichtet ab sofort auf kostenpflichtige Abos und stellt den Großteil der Texte frei zur Verfügung.
FTD.de - Medien+Internet - Nachrichten - “New York Times” stellt Onlineabos ein

Auch in Deutschland hatte zum Beispiel brandeins diverse Abonnenten und Bezahlmodelle für die Inhalte im Netz ausprobiert, ist aber am Schluss wieder zum freien Zugang zurückgekehrt. Offensichtlich ist “der Kunde” doch nicht allzu willig viel Geld fürs Lesen zu bezahlen. Er toleriert lieber das ein oder andere Werbebanner auf der Seite, wenn sie dafür nichts kostet.
Wird spannend wie die großen deutschen Angebote im Internet sich entwickeln. Financial Times Deutschland z.B. stellt selbst alle etwas älteren Artikel nur gegen Bezahlung zur Verfügung, ähnlich handhabt das aktuell auch der Spiegel. Bei der Zeit gibts nur noch wenig “Premiumcontent” und andere wie Focus oder Welt haben gar keine Bezahlnachrichten mehr auf ihren Seiten.

Tags: , , , ,

Leave a Reply

Close
E-mail It