Der Streik der Londoner Verkehrsbetriebe hat sich vielleicht auch bis nach Deutschland rumgesprochen. Die Zustände indes sind unvorstellbar. Julia hat gestern 3 Stunden von der Wohnung ins Büro gebraucht, rund 15km und normalerweise 50 Minuten. Vom Berliner Hauptbahnhof kommt man in drei Stunden fast bis nach Frankfurt und der neue Eurostar braucht nur noch bisschen mehr als zwei Stunden von London bis Paris.
Ich fahre – jedenfalls normalerweise – mit meinem französischen Superbike von Decathlon mit dem berühmten Esel auf der Haube. Und während andere sich über übervolle Vorortzüge, Busse im Stau oder besetzte Taxen beschweren, bin ich zuverlässig nach ungefähr 45 Minuten einmal quer durch London. (Auch wenn Google anzeigt 32, diese Strecke mit dem Auto dauert mindestens doppelt so lange UND kostet 8 Pfund C!)
In drei Wochen gibts hier übrigens ein großes Radfahrer-Event in der Innenstadt. Denn auch wenn Radfahrer auf den Straßen noch oft diskriminiert werden, die Radfahrerlobby wächst und wir hoffen die kritische Masse ist bald erreicht.




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