elektrischau

Neuigkeiten und Meinungen rund ums elektronische Leben

Kochen und Strom (#3)

mit 4 Kommentaren

In Teil 3 der Stromserie gehts also ums Essen. Ich esse tatsächlich gerne, mir macht kochen Spaß und ich find Jamie cool. Aber Umwelt und Stromrechnung zuliebe sollte man einige Dinge beachten.

Ein Elektroherd ist einer der größten Stromverbraucher in Privathaushalten. Neben den subjektiven Gefühlsunterschieden beim Kochen ist ein Umstieg auf Gasherd (wo möglich) bezüglich Energieverbrauch natürlich sinnvoll. (Mikrowellen sind übrigens nur bei kleinen Mengen sinnvoll.) Doch auch wem das ein zu großer Schritt ist, der kann den Verbrauch des Elektroherds auch durch die Benutzung senken:

  • Vorausschauend Kochen (ähnlich dem vorausschauenden Fahren – nicht mehr beschleunigen wenn weiter vorne eine Ampel rot wird), also den Stromherd ausstellen bevor das Essen gar ist, da Herdplatten sehr lange Nachheizen.
  • “Sico”s oder Schnellkochtöpfe verwenden – sind (neu) etwas teuer in der Anschaffung, aber ein energiesparender Luxus zum Kochen
  • Kochen im Bett – eine schöne Erinnerung aus meiner Kindheit, war in einem der Bilderbuch-Kochbücher damals und hab tatsächlich hier was darüber im Netz gefunden.
  • Deckel drauf – spart natürlich Energie, wieviel kann man gut hier sehen.
  • Wenig Wasser verwenden – gilt fürs Kochen von Gemüse, aber auch fürs Teewasser im Wasserkocher.

Viele Stadtwerke haben übrigens Energiespartipps online, und auch “vernünftige” private Stromversorger, zum Beispiel Lichtblick oder Greenpeace Energy.

Danke Jurica fürs Foto.

Geschrieben von mario

August 30th, 2007 at 4:35 pm

Veröffentlicht in Umwelt, und Strom

4 Responses to 'Kochen und Strom (#3)'

Kommentare können hier abonniert werden RSS or TrackBack to 'Kochen und Strom (#3)'.

  1. Was aber tut jemand, der Schnellkochtöpfe nur im Notfall oder für Bohnen mit Speck verwendet?

    anaximande

    30 Aug 07 at 19:02

  2. Ja eben der soll doch besser auch Kartoffeln, Rindfleisch-Suppe und Reis drin kochen.
    Wenn Du Sicos nur im Notfall verwendest, weil sie so gefährlich zischen und man manchmal denkt sie würden explodieren und der Deckel einem die Birne einschlagen, kann ich das auch sehr gut nachvollziehen ;-)

    mario

    31 Aug 07 at 00:43

  3. Ich bin stolzer Besitzer eines Schnellkochtopfs. Darin kann man super jede Suppe zubereiten aber eben wie Mario sagt auch Reis und Kartoffeln, also für fast jede Sättigungsbeilage.

    Was noch?
    Wer Ökostrom hat kocht besser Wasser mit dem Wasserkocher vor. Zwar heizt der nicht mit dem primären Energieträger (Umwandlungsverluste), ist aber dann ziemlich effizient.

    Noch ein Energiespartipp:
    Für Freunde kochen. Kleine Portionen sind energieintensiver. Beim Kochen und beim Transport. Außerdem macht es mehr Spaß.

    Apropos Transport:
    Wer regionale und frische Zutaten verwendet spart auch hier Energie. Wer noch konsequenter sein will kauft Bio. Biolandwirte sind oft auch Energiewirte, haben Solardächer und produzieren aus Abfällen Biogas.

    Das ist dann der nächste schritt fürs green Cooking. Früher oder später wird es Biogas auch für Privathaushalte geben.

    Nollinger

    31 Aug 07 at 15:32

  4. Für Freunde kochen is cool! Und von Freunden gekocht bekommen auch. Und ich sag euch der Nollinger hat schon so oft so gut für mich gekocht. Einsame Spitze…

    mario

    31 Aug 07 at 16:07

Leave a Reply